Die Gitarre ist wie das Klavier ein optisches Instrument. Man kann sehen wo die Töne gegriffen werden. Man kann sogar sehen wie die Saiten schwingen.
Die Stimmung der Gitarre ist in Quarten. Grade als E-Gitarrist der PowerChords liebt habe ich mich oft gefragt, warum Quarten. Warum nicht Quinten, wie bei anderen SaitenInstrumenten wie Geige oder Cello. Warum überhaupt in so regelmäßigen Mustern? Warum nicht ein OpenTuning, wie es auf vielen BlueGrassInstrumenten üblich ist?
Ich muss gestehen die Frage zu beantworten ist gar nicht worauf ich abzielen wollte, aber vielleicht werde ich es nochmal herausfinden... Hier die Antwort Was ich nur letztens erst entdeckt habe ist folgendes: Ich nehme den dritten Ton auf der A-Saite als Grundton (Tonika) und will nun eine klassische Kadenz spielen (Tonika - Subdominante - Dominante - Tonika). Nun ist die Subdominante ganz einfach zu erreichen, indem ich den dritten Ton auf der D-Saite spiele. Klar die Dominante ist einfach zwei Bünde weiter im 5. Bund aber auch im dritten Bund auf der tiefen E-Saite.... Also 3. Bund A-Saite Tonika, 3. Bund D-Saite Subdominante, 3. Bund E-Saite Dominante..... Das klingt erstmal Banal und uninteressant, aber bildet man darum die jeweiligen Akkorde - am besten zunächst die Terzen - sieht man wie Parallel und ähnlich die Akkorde aufgebaut sind. Grade die sogenannten LagerfeuerAkkorde C-F-G.
Als ich es einmal gesehen hab musste ich viel darüber nachdenken und finde es kann eine gute Möglichkeit seien um das Griffbrett besser kennenzulernen, im Sinne von Note Targeting. Oder wirklich die simpelsten Songs, die nur auf den drei Hauptklängen beruhen zu begleiten.
Danach kommt die Quinte. Für C und G bleibt alles gleich nun spielt die H-Saite uns für F ein kleines Schnippchen. Hier ist nämlich keine Quartstimmung mehr vorhanden sondern eine große Terz. Dadurch muss ich im ersten Bund auf der H-Saite greifen, was aber gar nicht schlimm ist, da ich wenn ich jetzt den nächsten Ton des Dreiklanges also wieder den Grundton für C auf C-Dur setzte also C schon gegriffen habe XDXD so jetzt wird es komplex und ich hab mich vermutlich nicht ganz korrekt ausgedrückt....wenn man jetzt nichts versteht sofort die Gitarre in die Hand nehmen.... aber ich setz noch einen drauf. Wenn ich jetzt C-Dur und G7 betrachte kann ich wenn ich C-Dur greife einfach meinen Ring und Mittelfinger auf die A und auf die E-Saite setzen und den Zeigefinger auf die Septime F und schon habe ich G7...... Damit man nicht komplett verrückt wird habe ich im folgenden PDF die Akkorde einmal nacheinander aufgebaut, sodass man meine Gedanken vielleicht besser verstehen kann. (Für viele Situationen macht es Sinn zunächst nicht den gr0ßen sondern den kleinen F-Dur zu greifen)
So kann man theoretisch wenn man C-Dur spielen kann durch einfaches verschieben auch F Dur und G 7 spielen. Ich habe diese Betrachtungsweise noch nie irgendwo gesehen.... Ob das für diese Ansicht oder gegen sie spricht weis ich nicht XD